Bodenverbesserer
Umgraben und Rechen verbessern die Bodenstruktur bis zu einen gewissen  Grad. Aber um Struktur, Nährstoffgehalt, Durchlässigkeit oder  Wasserspeicherung erheblich zu verbessern, müssen Sie geeignete  Materialien vor dem Bepflanzen einarbeiten.
Bodenverbesserung im Garten

Bodenstruktur

Grober Sand und Kies macht den Boden durchlässiger. Immer Gartensand und –kies verwenden, da Baumaterialien manchmal schädliche Stoffe enthalten.

PH-Wert des Bodes

Kalk erhöht den pH-Wert und hilft, schwere oder verdichtete Erde zu  lockern. Torf oder Torfersatzstoffe senken den PH-Wert und verbessern  die Wasserspeicherung. Für leichte Böden sind diese Stoffe daher sehr  nützlich.

Bodenverbesserer

Kokosfasern, organisches Material, Blättermulch und kompostierte Rinde  verbessern die Wasserspeicherung, Struktur und Durchlässigkeit.  Gut  verrotteter Mist verbessert die Struktur und Fruchtbarkeit des Bodens.

Bodenkultur im Garten verbessern

Grundausstattung
 
Kaufen Sie nur Werkzeuge, mit dem Sie bequem arbeiten können. Achten Sie  auf die Größe und das Gewicht sowie auf eine gute Qualität.

Kultivierung

Handgabel und  Pflanzkelle brauchen Sie zum Einpflanzen, zum Unkraut  jäten rund um kleine Pflanzen und zum Umsetzen von Gewächsen. Mit der  Hacke entfernt man das Unkraut zwischen jungen und eingewachsenen  Pflanzen. Damit werden auch Pflanzfurchen gezogen. Eine Grabegabel und  einen Spaten sind wichtig zum Umgraben und Löcher ausheben. Mit dem  Rechen wird die Bodenoberfläche gelockert.

Schneiden

Für die zahlreich anfallenden Schneidearbeiten benötigen Sie eine gute  Gartenschere und ein scharfes Messer. Zum Schutz der Hände Handschuhe  tragen!

Wässern

Eine Gießkanne wählen, die eine sinnvolle Menge Wasser fasst, die aber  nicht so groß ist, das man sie nicht Problemlos tragen kann.

 Bodenstruktur bestimmen

Durch einfaches Betasten können Sie viel  über Ihren Boden erfahren. Seine Struktur bestimmt die erforderlichen  arbeiten und die Pflanzenarten, die in ihm gut gedeihen. Der ideale  Boden ist lehmig, er besteht aus einer Mischung aus Sand und Lehm.
Pflanzen einsetzen Vorbereitung
Die Erde Prüfen
Informieren
Um  eine Vorstellung von dem Bodentyp im eigenen Garten und den Pflanzen  die darauf am besten gedeihen, zu erhalten, sollte man schauen, was in  den Nachbargärten wächst. Schreiben Sie auf welche Pflanzen gut und  welche nicht so gut gedeihen.

Verdichteter Boden

Er muss belüftet oder umgegraben werden. Führen Sie diese Arbeiten  möglichst im Spätherbst durch. Der winterliche Frost hilft, die  Erdbrocken zu lockern.

Lehmboden klebrig und glatt

Lehmboden besteht aus winzigen Partikeln, die ihn schwer und klebrig  machen. Er kann viel Wasser speichern, ist schwer zu bearbeiten, aber  meist fruchtbar.

Sandboden Trocken und locker

Sandboden kann schnell austrocknen und speichert nur schlecht Nährstoffe. Er braucht in der Regel mehr Pflege als ein Lehmboden.

Bodenkultur im Garten verbessern – Den pH-Wert im Boden Messen
Der Säure- oder Basengehalt des Bodens (pH-Wert) ist für das Pflanzenwachstum sehr wichtig. Manchen Pflanzen kümmern und sterben sogar ab, wenn der pH-Wert nicht stimmt. Mit einem Test können Sie den pH-Wert bestimmen und geeignet Pflanzen auswählen.
Bodenverbesserung ph-wert
Basengehalt Wichtig Säuregehalt
Mit Gartenkalk in der empfohlenen Dosierung erhöhen. Pilzkomposterde, die meist viel Kalk enthalten, können einen ähnlichen Effekt erzielen. Möglichst längere Zeit vor der Bepflanzung den Säuregehalt des Bodens verändern. Häufig prüfen, wie stark er sich verändert. Boden anzusäuern ist schwierig. Vorsichtig Schwefel oder Ammoniumsulfat hinzugeben

Garten Boden aufwerten – So wird die Ernte ein Erfolg

Bodenverbesserung – Mist

 
Abgelegener Mist macht jeden Boden fruchtbarer, lockert Lehmböden auf und macht Sandböden schwerer und feuchter. „Im Oktober düng dein Feld, dann bringt der Acker dir viel Geld“. Viele Gärtner hielten früher Hühner und Schweine, kompostierten den Mist einige Monate und verteilten ihn auf Ihren Beeten oder gruben ihn ein. Sie sammelten auch Pferdeäpfel, trockneten oder kompostierten sie und verteilten sie auf Rosenbeeten. Mist von Fledermäusen wurde ebenfalls verwendet, und wer am Meer lebte, sammelte Algen und Vogelmist. Mist enthält alle Mineralien die der Garten braucht.

Bodenverbesserung – Gründünger

 
Die Idee,  Pflanzen als Gründünger zu verwenden, ist Jahrhunderte alt. Eine lebende Pflanzenschicht versorgt den Boden mit Nährstoffen, weil sie Stickstoff bindet und  Mineralien  nach oben holt. Wenn Sie diese „Deckpflanzen“ eingraben, ist die Düngung noch intensiver. Gründungpflanzen verhindern außerdem, dass sich auf leeren Beeten Unkraut ausbreitet, und sie können Schädlinge abschrecken.