Der Gartenkalender – alle Arbeiten auf einem Blick

Der Gartenkalender – alle Arbeiten auf einem Blick bequem online zum nachlesen. Der Gartenkalender bietet Ihnen ein umfassenden einblick in die Arbeiten, die das ganze Jahr anfallen. Entnehmen Sie unseren Gartenkalender die Aufgaben entsprechend der Jahreszeit.

Gartenkalender 2019

Gartenkalender 2019 – Alles im Griff

Angefangen im Frühling über Sommer und Herbst – bis hin zum Winter. Der praktische Gartenkalender 2019 zeigt Ihnen die Arbeiten zu jeder Jahreszeit übersichtlich und strukturiert an.

Arbeiten im Frühjahr laut Gartenkalender

Ziergarten

Wenn das Wetter besser wird und die Pflanzen zu wachsen beginnen, ist eine Menge zu tun. Es gibt viele Samen, die nun bereits ins Freiland ausgesät werden können. Umpflanzen und teilen ist auch schon möglich. Die milden Bedingungen im Frühjahr fördern die Keimung und das Wachstum von Unkraut ebenso wie die Entwicklung vieler Schädlinge und Krankheiten. Eine Schnelle Reaktion ist deshalb wichtig, um ernsten Problemen vorzubeugen.

Zeitiges Frühjahr


  • Vor dem Aussäen der einjährigen Pflanzen den Boden Rechen, jäten und düngen. Jetzt können z.B. gesät werden: Adonis Aestivalis, Brachycome Tricolor und Eschscholzia California
  • Winterharte Zwiebelblumen, die den Winter über im Haus standen, hinaussetzen. Düngen und gründlich Wässern.
  • Nach der Blüte dicht stehende Schneeglöckchen ausgraben, teilen und wieder einpflanzen.
  • Alte oder zu große Stauden ausgraben, teilen und wieder einpflanzen.
  • Sommerblühende Zwiebelblumen und Stauden pflanzen, wenn der Boden nicht gefroren oder mit Wasser vollgesogen ist.

Frühjahrsmitte


  • Weiterhin Einjährige Pflanzen ins Freiland säen wie Linaria, einjährige Rudbeckia,Sonnenblumen und Tagetes
  • Sträucher schneiden, z.B. Weiden und Hartriegel, Forsythien, nach der Blüte schneiden
  • Antirrhinum und Penstsemon, die aus dem Herbststecklingen oder Samen gezogen wurden, hinauspflanzen. Aber erst allmählich abhärten.
  • Wurzelstecklinge von Delphinium, Lupinus und Stauden-Phlox abnehmen
  • Kaliumreichen Dünger um Rosen und anderen sommerblühenden Sträuchern verteilen.
  • Absenker von Sträuchern und Kletterpflanzen machen.

Spätestes Frühjahr


  • Junge, krautige Stauden stützen. Beetpflanzen abhärten, damit sie ins Freiland gesetzt werden können.
  • Junge, aus Samen gezogene Stauden in ein Anzuchtbeet pflanzen, wo sie bis zum Herbst bleiben können
  • Mit dem Pikieren von einjährigen Pflanzen beginnen, die direkt ins Freiland gesät wurden.
  • Neue, kräftige Rambler-Rosentriebe vorsichtig Ihrer Stütze festbinden.
  • Hängekörbe und Kübel bepflanzen. Im Gewächshaus oder Frühbeet stehen lassen, bis die letzte Frostgefahr vorbei ist.

Gemüsegarten

Warmes Wetter fördert das Wachstum von vielen Gemüsesorten. Sobald die Frostgefahr vorüber ist, können auf frostempfindliche Gemüse hinausgepflanzt werden. Auf Schädlinge und Unkraut achten, die sich jetzt rapide vermehren.

  • Dicke Bohnen, Blumenkohl, Rosenkohl, Möhren, Zwiebeln, Radieschen,, Sommerspinat und Pastinake aussäen. Eine zweite Aussaat mit frühen Erbsen vornehmen.
  • Frühkartoffeln und Steckzwiebeln pflanzen.
  • Salat, der im frühen oder späten Frühjahr geerntet werden soll, mit Volldünger düngen.
  • Mit Kompost und gut verrottetem Mist den Boden für Stangenbohnen vorbereiten
  • Zu dicht stehende Gemüsesämlinge ausdünnen.
  • Junge Pflanzen der Winteraussaat von Blumenkohl, Lauch, Zwiebeln, Salat, Erbsen und dicken Bohnen vor dem hinauspflanzen abhärten.
  • Neue Spargelbeete vorbereiten und bepflanzen.
  • Erbsen mit Stangen oder netzen stützen.
  • Brokkoli, Lauch, Kohlrabi und Blumenkohl für die Ernte im Frühsommer aussäen
  • Winterkohl in fruchtbaren Boden säen.
  • Sämmlinge von Wurzelgemüse und Zwiebeln ausdünnen.
  • Stangenbohnen, Zuckermais, Spargel, Erbsen, Endiviensalat, Grüne Bohnen, Blattsalat, Chinakohl und Chicorèe ins Freiland säen.
  • Rosenkohl und Lauch umpflanzen. Danach gut wässern.
  • Erde über und rundum die jungen Kartoffelpflanzen anhäufeln, um sie vor Frost zu schützen.

Obstgarten

Obwohl das erste Obst nicht vor Ende des Frühjahrs reif wird, muss jetzt sehr regelmäßig gründlich gewässert und reichlich gedüngt werden.Damit Obstbäume und Obst Sträucher später auch tragen.

  • Die Triebe von neu gepflanzten und zweijährigen Stachelbeeren etwa um die Hälfte zurückschneiden.
  • Johannisbeeren und Himbeeren pflanzen und gründlich Wässern. Die Triebe bis 30 cm über den Boden abschneiden.
  • Stachelbeeren und schwarze Johannisbeeren gegen Mehltau spritzen.
  • Erdbeerpflanzen mit Folie oder Vlies schützen.
  • Sommertragende Pflanzen mit Kaliumsulfat düngen, damit sie gut blühen und tragen.
  • Unkraut um Sträucher und Beerenobst entfernen.
  • Auf Schädlinge und Krankheiten achten. Am Abend spritzen, um keine Blütenbestäubenden Insekten zu schädigen.
  • Schwarze Johannisbeeren und Beerenpflanzen mit Stickstoffreichem Dünger düngen.
  • Beerensträucher mulchen.
  • Die Ausläufer von Erdbeeren vorsichtig abtrennen. Matten oder Stroh unter die tragenden Triebe legen, damit sie nicht auf der Erde liegen.
  • Schnecken in Erdbeerbeeten bekämpfen, bevor sie beginnen, die Früchte anzufressen.
  • Neue Himbeerruten festbinden.
  • Alle Obstpflanzen gut wässern, besonders diejenigen, die in leichten Boden stehen.

Gewächshaus

Wenn die Tage wärmer werden, müssen an sonnigen Tagen Fenster und Türen geöffnet werden. Sie sollten jedoch Nachts immer wieder verschlossen werden. Das Glas von innen und außen gründlich säubern, damit möglichst viel Licht in das Gewächshaus fällt.

  • Mit der Aussaat von Kräutern beginnen.
  • Stecklinge von Beetpflanzen wie Fuchsien, Margeriten und Pelargonien abnehmen.
  • Anemone, Astern, Lobelia aussäen.
  • Gewächshaus Tomaten in große Töpfe setzen.
  • Mit dem Abhärten der Beetpflanzen beginnen.
  • Alte Begonien, Chrysanthemen, Alpenveilchen und Gloxinien nach Bedarf umtopfen.
  • Alle Tomaten, die Früchte angesetzt haben, mit einem kaliumreichen Flüssigdünger gießen.
  • Gewächshauspflanzen vor Hitze schützen, indem das Gewächshaus beschattet wird.
  • Sämlinge mit einem kupferhaltigen Mittel gießen. Auf Mehltau, Grauschimmel, Blattläuse und andere Probleme achten. Sofort reagieren.

Rasen

Jetzt erwacht der Rasen aus seinem „Winterschlaf“, und das Gras beginnt massiv zu wachsen. Alle im Winter entstandenen Schäden müssen behoben werden, bevor der Sommer einsetzt. Nun ist es Zeit, mit dem Rasenpflegeprogramm zu beginnen.

  • Zweige, Blätter und andere Abfälle vom Rasen abrechen, dann den Rasen mähen.
  • Die Rasenkanten mit einer Rasenschere und einem Trimmer schneiden.
  • Aufgeworfene Erde von Würmern oder dem Maulwurf, regelmäßig abfegen.
  • Mit einem Frühjahrsdünger das Wachstums des Grases fördern.
  • Unkraut wie Löwenzahn entfernen.
  • Soll ein neuer Rasen angelegt werden, den Boden gründlich vorbereiten. Mit einem Volldünger düngen. Nicht in nassen Boden aussäen!
  • Unkraut im Rasen bekämpfen.
  • Unebene Flächen im Rasen begradigen. Abgetrennte oder kahle Stellen reparieren.
  • Mit einer Rasenschere alle unordentlichen, zerdrückten oder beschädigten Rasenkanten wieder in Form bringen.